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Dein Parasympathikus versetzt deinen Körper in einen wohltuenden Ruhezustand. Während Yoga gezielt diese Aktivität fördert. Diese Kombination reduziert Stresshormone, verbessert deine Verdauung und stärkt deine Regeneration. Das ist für mehr Gelassenheit im Alltag ideal. Entdecke, wie einfache Yoga-Übungen deinen Parasympathikus optimal aktivieren.

Aber erstmal vorweg. Was ist der Parasympathikus? 

Der Parasympathikus ist der Teil des vegetativen Nervensystems, das deinen Körper sanft in den Ruhe- und Erholungsmodus versetzt. Und zwar als direkter Gegenspieler zum Sympathikus, der für Stress und Alarmbereitschaft sorgt. 

Heute musste ich mich mehrmals aufregen. Nun, das passiert auch als Yogalehrerin und es ist menschlich. Somit hat mein Sympathikus heute quasi Gas gegeben. 

Wenn ich dann bewusst ausatme, wirkt der Parasympathikus wie eine „Bremse“. Auch durch Yoga sorgt er für Entspannung und steuert unbewusst wichtige Körperfunktionen. 

Wie Herzschlag, Verdauung und Atmung. Nach dem typischen Leitspruch „Rest and digest“ fördert er Ausruhen und Verdauen, sodass du langfristig regenerierst. Des weiteren verdaust und schläfst du besser. 

Was macht er im Körper? 

Der Parasympathikus verlangsamt den Herzschlag, senkt tendenziell den Blutdruck. Damit dein Körper in den Normalbetrieb zurückkehrt. Heute musste ich mich bewusst wieder dorthin versetzen. Da ich ziemlich genervt gewesen bin. Gleichzeitig versorgt der Parasympathikus durch mehr Säfte deine Verdauung. Somit sorgt er indirekt auch für eine bessere Nährstoffaufnahme. 

Gleichzeitig hilft er bei der Regeneration. Indem er Zellaufbau, Gewebereparatur, Energiespeicherung und Immunfunktion ankurbelt. Besonders durch Yoga-Übungen, die diese Prozesse gezielt boosten. 

Hier habe ich fünf einfache Yogaübungen für dich, welche deinen Parasympathikus unterstützen. Also deinen Entspannungsnerv.

  1. Kindhaltung
    • Setze deine Knie mattenbreit.
    • Lege deinen Oberkörper nach vorn und deine Stirn ab.
    • Atme ruhig in deinen Bauch.
  1. Beine an der Wand
    • Lege dich auf deinen Rücken und rutsche mit dem Gesäß zur Wand.
    • Strecke deine Beine senkrecht an der Wand nach oben.
    • Lass deine Arme locker liegen und atme ruhig.
  1. Krokodilhaltung (Drehung)
    • Lege dich auf den Rücken und breite deine Arme zur Seite aus.
    • Ziehe deine Knie zur Brust und senke sie zu einer Seite.
    • Drehe deinen Kopf zur Gegenseite und atme entspannt.
  1. Katze-Kuh
    • Komm in den Vierfüßlerstand.
    • Mit der Einatmung senke deinen Bauch und hebe dein Brustbein.
    • Mit der Ausatmung runde deinen Rücken und lass den Kopf sinken.
  1. Bauchatmung
    • Setz dich bequem hin oder lege dich auf den Rücken.
    • Lege eine Hand auf deinen Bauch.
    • Atme tief in den Bauch ein und etwas länger aus.

Konkrete Vorteile für dich 

Du hast weniger Stress, weil dein Puls sinkt. Deine Atmung wird ruhiger. Und das Cortisol – also das Stresshormon – nimmt ab. Wodurch du dich gelassener fühlst. Dazu kommt besserer Schlaf durch entspanntere Muskeln, einen ruhigeren Geist und stabilere Funktionen. Diese erleichtern dein Ein- und Durchschlafen. 

Was meist automatisch zu einer gesünderen Verdauung und Darmflora führt. Mit weniger Blähungen, Verstopfung oder Reizdarm-Beschwerden. Und zu einer besseren Nährstoffversorgung. 

Atmen zur Aktivierung 

Ich kann meinen Parasympathikus auf die Schnelle zwischendurch gut mit der tiefen Bauchatmung aktivieren. 

Mit meinen Teilnehmerinnen und Teilnehmerin im Yogaverein „balance your way“ plane ich häufiger vier Sekunden einatmen, sechs bis acht Sekunden ausatmen. Und dann wiederholen wird das zusammen circa drei bis fünf Minuten.

Hier kannst du Yoga mit mir praktizieren. Meditation übst du hier mit mir. 

Weitere Möglichkeiten zur Aktivierung des Parasympathikus sind progressive Muskelentspannung oder ruhige Spaziergänge. Stärke deinen Parasympathikus langfristig durch regelmäßige Pausen. Des Weiteren durch bewusstes langsames Essen sowie ausreichend Schlaf. 

Und integriere Yoga-Posen wie die Kindhaltung oder Legs-up-the-Wall für maximale Wirkung.

Regelmäßige Pausen, bewusstes langsames Essen und ausreichend Schlaf stärken langfristig deine parasympathische Aktivität.

Ich wünsche dir viel Erfolg dabei. 

Namasté,

Elischeba

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