Yoga auf Reisen und wieso es für mich wichtig ist
Warum Yoga für mich auch unterwegs dazugehört
Wenn ich verreise, freue ich mich natürlich auf neue Landschaften, spannende Ausflüge und viele besondere Erlebnisse. Gleichzeitig verändert sich auf Reisen aber auch mein Alltag komplett. Ich sitze oft stundenlang im Auto, im Zug oder im Flugzeug, schlafe in fremden Betten und bin häufig den ganzen Tag unterwegs. Genau deshalb ist Yoga für mich auch auf Reisen so wichtig. Außerdem ist Yoga am Morgen für mich eine Routine wie Zähneputzen. Wobei es eine ist, die einfach nur guttut.
Bewusster in den Tag
Denn wenn ich morgens ein paar Übungen mache, fühle ich mich direkt beweglicher und entspannter. Außerdem starte ich viel bewusster in den Tag. Und selbst wenn das Hotelzimmer klein ist, finde ich meistens irgendwo ein Plätzchen für meine Yogamatte. Ich habe eine besonders leichte Variante, welche ich dafür in meinen Koffer packe.
Manchmal habe ich auch schon draußen praktiziert, wenn ich eine Ferienwohnung mit einem großen Balkon hatte.
Yoga hilft mir dabei, auch auf Reisen bei mir selbst zu bleiben. Denn während ich neue Orte entdecke und gleichzeitig viele Eindrücke sammle, schenkt mir die Zeit auf der Matte einen Moment der Ruhe. Und genau deshalb möchte ich darauf nicht verzichten. Auch damit ich entspannter gegenüber meinen Kindern bin.
Abwechselnd Hormonyoga und die fünf Tibeter
Auf Reisen praktiziere ich meistens zwei Yogaformen. Einerseits Hormonyoga nach Dinah Rodriguez und andererseits die fünf Tibeter. Meist mache ich das abwechselnd. Aber auch da bin ich flexibel.
Manchmal habe ich einen entspannten Morgen und dann nehme ich mir bewusst Zeit für Hormonyoga. An anderen Tagen wartet schon das Frühstück oder ein Ausflug und dann sind die fünf Tibeter für mich perfekt. Mit Zeit praktiziere ich sie 21 mal und manchmal eben auch weniger.
Was ist Hormonyoga nach Dinah Rodriguez?
Hormonyoga wurde von Dinah Rodriguez entwickelt. Sie ist eine brasilianische Yogalehrerin und hat diese Methode speziell für Frauen geschaffen. Dabei werden klassische Yogaübungen mit Atemtechniken, Energielenkung und bestimmten Bewegungsabläufen kombiniert.
Besonders Frauen in den Wechseljahren interessieren sich häufig für Hormonyoga. Aber auch jüngere Frauen praktizieren diese Yogaform. Mir gefällt vor allem, dass die Übungen aktiv sind und gleichzeitig viel Energie schenken. Nach einer Einheit fühle ich mich meistens wach, ausgeglichen und angenehm entspannt. Du kannst in diesem Video von mir mehr Infos finden.
Wenn ich Hormonyoga mache, konzentriere ich mich bewusst auf die Atmung. Auch spüre ich die Energielenkung zu den Eierstöcken oder der Hypophyse. Gerade auf Reisen, wenn ständig etwas los ist, empfinde ich das als sehr wohltuend.
Die fünf Tibeter – mein schneller Energie-Kick
Die fünf Tibeter begleiten mich ebenfalls schon lange. Das Schöne daran ist, dass sie wenig Zeit benötigen und trotzdem den ganzen Körper ansprechen.
Die Übungsreihe besteht aus fünf Bewegungsabläufen, die nacheinander durchgeführt werden. Zuerst wird sich gedreht, danach folgen verschiedene Dehnungen, Rückbeugen und Kräftigungsübungen. Anfangs wirken die Übungen recht einfach. Wenn man sie regelmäßig macht, merkt man allerdings schnell, wie intensiv sie sein können.
Besonders auf Reisen mag ich die fünf Tibeter, weil ich dafür kaum Platz brauche. Okay, bei meinen langen Armen hab ich schonmal versehentlich ein Bild einer Ferienwohnung runtergeschmissen. Oft reichen schon wenige Minuten aus und ich fühle mich danach deutlich beweglicher. Außerdem habe ich das Gefühl, dass mein Kreislauf in Schwung kommt und mein Körper wach wird.
Yoga an besonderen Orten
Einer der schönsten Aspekte auf Reisen ist für mich, dass ich an ganz unterschiedlichen Orten Yoga praktizieren kann. Mal rolle ich meine Matte im Hotelzimmer aus. Mal übe ich auf einer Terrasse mit Bergblick. Und manchmal mache ich Yoga direkt am Strand oder auf einer Wiese.
Besonders morgens liebe ich diese Momente. Während viele Menschen noch schlafen und die Umgebung ganz ruhig ist, nehme ich mir Zeit für meine Übungen. Danach fühle ich mich oft geerdet, entspannt und gleichzeitig voller Energie für den Tag.
Meine Tipps für dich
Wenn du auf Reisen Yoga machen möchtest, dann halte es möglichst unkompliziert. Du musst nicht jeden Tag eine Stunde auf der Matte stehen. Oft reichen schon zehn oder fünfzehn Minuten.
Außerdem solltest du nicht darauf warten, dass die Bedingungen perfekt sind. Ein kleines Hotelzimmer, ein Handtuch statt einer Yogamatte oder eine Wiese im Park reichen völlig aus.
Hilfreich ist auch eine feste Routine. Ich übe am liebsten morgens, weil dann meistens noch nichts dazwischenkommt. Und gleichzeitig starte ich viel entspannter in den Tag.
Falls du Anfängerin oder Anfänger bist, kannst du mit einfachen Übungen beginnen. Und wenn du schon länger Yoga machst, kannst du deine Lieblingsübungen einfach mitnehmen. Wichtig ist vor allem, dass du auf deinen Körper hörst und dir keinen Druck machst.
Ich möchte nicht mehr verzichten
Yoga gehört für mich inzwischen zu jeder Reise dazu. Egal ob ich Hormonyoga nach Dinah Rodriguez praktiziere oder die fünf Tibeter übe. Beides hilft mir dabei, beweglich, ausgeglichen und voller Energie zu bleiben. Außerdem schenkt mir Yoga kleine Ruheinseln zwischen all den neuen Eindrücken und Erlebnissen.
Und genau deshalb packe ich nicht nur Kleidung und Kamera ein, sondern auch meine Yogamatte. Denn egal, wo ich gerade bin – ein paar Minuten Yoga fühlen sich für mich immer wie ein kleines Stück Zuhause an.
Hier kommst du zu meiner kostenlosen Videothek zum Mitmachen. Die Termine für meine eigenen Retreats gibt es hier, damit du mit mir zusammen Yoga im Urlaub praktzieren kannst. Ich freue mich auf dich!
Elischeba
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